Filzen mit der Filznadel ist eine schöne Beschäftigung für nebenher.
Man kann das wunderbar auf dem Esstisch machen, weil man dazu keine Seife und kein Wasser benötigt. So entstehen kleine Mäuschen, Teddybären und vieles mehr.

Ich gebe seit 2000 Kurse im Nadelfilzen. Meine Freundin Sabine Steinhauser hat es mehr oder weniger überhaupt bekannt gemacht. Durch einen Zeitungsartikel von ihr in einer Teddyzeitschrift, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheint, wurde der Nadelfilzboom ausgelöst. Damals gab es noch fast nirgendwo die Filznadeln zu Kaufen. Zum Glück bekommt man sie jetzt fast in jedem Bastelladen.


Zum Nadelfilzen eignen sich am besten Filzwollen mit rauher Oberfläche. Sehr gut auch pflanzengefärbte Wolle. Denn bei der rauhen Oberfläche sieht man die Einstiche der Nadel nicht so sehr. Für das Filzen von Flächen oder Gebrauchsgegenstände ist das Nadelfilzen nicht gut geeignet. Aber Dekogegenstände und kleine Geschenke können damit sehr gut gestaltet werden.

Ebenfalls sehr beliebt sind die Frühlingsfeen und Engel. Sie sehen sehr schön aus, wenn sie an einem Haselzweig in der Nähe des Fensters hängen und die Sonne durch die luftige Märchenwolle schimmert. Eine schöne Dekoration nicht nur für Kinderzimmer.