Meine ersten Versuche mit einem Tischwebrahmen

Ich hatte Glück bei Ebay und gleich 3 Tischwebrahmen ersteigert. Einen mit 30 cm, einen mit 60 cm und einen Großen mit 80 cm Webbreite.
Natürlich musste ich gleich einen Test starten mit dem kleinen Webrahmen. Zum Glück hatte ich ein paar Tage zuvor eine Weberin auf einem Mittelaltermarkt in Österreich kennengelernt, die mir so einiges über das Weben auf einem Tischwebrahmen erklärt hatte. Das hat mir sehr geholfen.

 

Natürlich kann ich nicht mit einem ganz normalen Stück anfangen! *Ironie*
Ich Dummerchen habe gleich ein Experiment mit seitlicher Webkante durch Brettchenweben versucht.
Die Kette zu schären war gar nicht so einfach. Aber mit Hilfe von meinem Mann habe ich es dann geschafft. Allerdings natürlich mit einigen Anfängerfehlern. Die normale Kette für das Gewebe in der Mitte war kein Problem. Aber ich hatte keine Ahnung, wie ich die seitlichen Brettchen da integrieren sollte. Ich habe sie ebenfalls durch den Webkamm oben gezogen. Das denke ich war ein Fehler.

Denn durch das Einfädeln der Brettchen- Webkette in den Kamm hatte ich eine viel zu breite Basis für die Webkante. So konnte das Randgewebe leider nicht eng genug werden.
Denn man darf beim Weben den Schussfaden nicht sehr stark anziehen. Dadurch würde das Webstück immer schmäler werden. Der Schussfaden muss immer locker eingelegt werden.

Hier sieht man gut, dass die Webkante viel zu locker gewebt ist. Ein paar Fehler habe ich auch im mittleren Gewebe fabriziert. Allerdings habe ich jetzt ein wenig mehr Erfahrung und man kann aus Fehlern ja nur lernen.

Das fertige Webstück.

Das Weben an sich ging recht schnell. Es ist schön, wenn man mit anschauen kann, was für ein Muster nach und nach entsteht.

Ich denke, aus dem ersten Webstück könnte ich ein kleines Täschchen machen. Eigentlich ist es gar nicht so übel geworden. Bis auf die Webkante.